Königreich von Silbersee

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Königreich von Silbersee
Hauptstadt: Silbersee
Rassen: Menschen
Sprache: Gemeinsprache
Regierung: Erbmonarchie
Staatsform: Feudalordnung
Herrscher: Aktuell:

An der Nord-Westgrenze von der Meerenge mit drei befestigten Brücken und einer großen Mauer mit mehreren Festen an der Grenze zu den Nebellanden geschützt, pflegen die Silberiten (oder Silveriten) sich wenig Sorgen um die Außenwelt zu machen. Ein Flickenteppich aus Baronien, Grafschaften und Fürstentümern ergibt das in sich sehr unruhiges Königreich von Silbersee. Die Reichswacht und die Markgrafschaften um den Silbersee liegend sind die einzigen Kräfte, die dem König direkt unterstellt sind.
Silberiten pflegen sehr eigen in ihrer Haltung zu sein, während den Adligen die Politik ihrer Herrschaftsregion selbst überlassen bleibt. Doch die fehlende Ordnung führt vermehrt zu Unruhen und der weiten Verbreitung von Räuberbanden oder gar wilden Bestien, welche in dem dünn besiedelten Land viele Zufluchten finden.

Das Zentrum des Königreichs von Silbersee bildet sein Namensgeber und die Hauptstadt des Königspaares liegt als Inselfestung auf der Mitte des Sees.


Silbersee wird auch das Land der Burgen genannt. Über die kalten Weiten des Landes sind einsame Burgen und Wachtposten verteilt, während die Nordgrenze von einem großen Wall geschützt wird, der sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt. Zu den Tugenden der Bewohner von Silbersee zählt: Fleiß, Disziplin und Zurückhaltung.
Das Reich ist zudem in verschiedene Grafschaften, Baronien und Fürstentümern unterteilt, welche als Lehen an die Adelsfamilien vergeben wurden. Viele Burgen sind auch in der Hand einzelner Adliger, welche diesen als Wachtposten besetzen.
Silveritische Soldaten sind bekannt für ihre schwere Panzerung verbunden mit Turmschilden, Langwaffen und schweren Armbrüsten. Seit dem Aufkommen eines Erbrechts-Streit über die Nebellande stehen Silbersee und das Kaiserreich von Laspera sich feindseelig gegenüber. Hinzu kommen die kulturellen und religiösen Unterschiede der beiden Zivilisationen, die für weitere politische Spannungen sorgen.
Das Königreich von Silbersee gibt sich außenpolitisch als geeint und stark, jedoch ist es innerpolitisch ständigen Machtkämpfen von Adligen unterworfen.


Geografie

MUSS ÜBERARBEITET WERDEN! Das Königreich von Silbersee grenzt am Norden an die Nebellande und die orkischen Gebiete der Selkraine. Südlich des Reiches befindet das Königreich Welsingen und das Gisische Protektorat. Innerpolitisch ist das Land in etlich unterteilt in Lehen, Baronien, Grafschaften, Fürstentümer und Herzogtümer.

Burgen

Lehen

Die Lehen stellen die kleineren Regionen in Silbersee dar. Diese Gebiete wurden von höheren Adligen an Ritter gegeben, welche somit zum Stand eines Freiherren aufstiegen und mit der Verwaltung des Lehens betraut wurden. Ein Freiherr besitzt das Recht frei über sein Lehen zu verwalten. Lediglich wenn die Ländereien seines Lehnsherren bedroht werden, ist der Freiherr diesem verpflichtet.

Baronien

Eine Baronie ist ein Gebiet unter Verwaltung eines völlig unabhängigen Adligen. Die meisten Barone/Baronessen hegen eine enge diplomatische Beziehung zu einem höheren Adligen, um ihre Stellung zu stärken.

Grafschaften

Die Grafen sind in Reich hochrangige Amtsträger. Derzeitig gibt es im Reich nur wenige unabhängige Grafschaften, die nicht mit dem Schutz des Königs betraut sind. Die Grafschaften sind dennoch wichtige Gebiete und ihre Verwalter geschickte Geschäftsleute, die zwischen dem hohen und niederen Adel ihre Stellung behaupten können.

Markgrafschaften

Als vor 50 Jahren König Friedhelm I. von Meringen am Ende des dritten Einigungskrieg die Erbmonarchie einführte, mussten fünf Grafen dem siegreichen König ihre Treue schwören. Diese Grafentümer wurden somit zu Markgrafschaften, die Kerngebiete um den Silbersee.

Fürstentümer

Unter den einflussreichsten Adligen finden sich die Fürsten. Die Fürstentümer von Silbersee erstrecken sich über weite Gebiete. Vor dem dritten Eingungskrieg war jeder Fürst berechtigt sich bei der Wahl des nächsten Königs zu beteiligen. Heute haben die Fürsten vor allem militärische Macht und sind somit maßgeblich wichtig für die Armeestärke des Königs.

Herzogtümer

Schon kleinen Königreichen gleichen die Herzogtümer von Silbersee. Im ersten Einigungskrieg verbündeten sich die drei Adelsgeschlechter der Meringer, Guidonen und Montforts, um das Königreich von Silbersee zu gründen. Mit vereinten Kräften eroberten die drei Heere große Teile des Halbinselkontinents südlich der Nebellande. In Folge des zweiten Einigungskrieges wurde das Herzogtum Montfort aufgelöst und unter mehreren Adligen aufgeteilt. Seit der Hochzeit König Friedhelm I. von Meringen mit Königin Wilhelmina von Eulenburg gehört die Gebiete des ehemaligen Königreichs Eulenburg als Herzogtum zum Königreich von Silbersee.

Militär

Nach dem Einigungskriegen entstand ein Bild von der Armee Silbersees, welches bis heute bestand hat. Silveriten kämpfen stärker je näher man ihrem Land kommt und sollten sie einmal weichen, dann nur, um in einen Hinterhalt zu locken. Wer sich genauere Informationen beschaffen kann, dem wird sich offenbaren, dass die Reichswacht von Silbersee nicht die wirkliche militärische Macht darstellt. Die meisten Soldaten in Silbersee dienen einem Adligen und agieren nur auf den Befehl ihres Herren hin. Je nach Macht des Adligen kann ein einzige Adliger eine kleine Armee besitzen, was den König von Silbersee abhängig von eben jenen Adligen macht.

Die Reichswacht

Die Armee des Königreiches nennt sich selbst "die Reichswacht". Ursprünglich gebildet, um die Ländereien vor den Eindringlingen aus dem Norden zu schützen, sichert die Reichswacht heute nicht nur sämtliche Grenzen des Reiches, sondern auch weit darüber hinaus die Interessen des Landes.
Innerhalb der Reichwacht gibt es einige bekannte Untergruppierungen, die unterschiedliche Aufgaben innerhalb des Militärs übernehmen.
Bekannte Divisionen:

Name Kurzbeschreibung
Eisenhüte Aufklärung außerhalb der Grenzen von Silbersee

Wachtdienstschaft

Seit dem ersten Einigungskrieg vor rund 300 Jahren ist es die Pflicht jeden erstgeborenen Sohnes zu Beginn seiner Volljährigkeit für fünf Jahre in der Reichswehr dem Vaterland zu dienen. Sollte es in einer Familie lediglich Töchter geben, so wird die erstgeborene Tochter dazu verpflichtet, jenen Dienst abzuleisten.
Die gemeinsame Militärzeit soll dazu dienen, die Einigkeit unter dem Volk zu stärken.
Die Wehrdienstleistenden werden stets einem festen Offizier der Reichswacht und einem Aufseher unterstellt. Während es die Pflicht des Offiziers ist, seine Untergebenen auszubilden und zu disziplinieren, stellt der Aufseher die Rolle des Schlichters unter der Mannschaft dar.

Die Aufseher

Die Aufseher sind ein Bund aus hoch motivierten Dienern des Landes. Die treusten Seelen, die in Silbersee gefunden werden, werden meist zu Aufsehern ausgebildet.
Die Aufgabe der Aufseher ist die Moral unter dem Volk und unter den Truppen zu stärken. Zumal fungieren die Aufseher als Militärgericht der Reichswacht.

Religion

In den Regionen von Silbersee obliegt die Handhabung des Glaubens dem verwaltenden Adligen. Der am weitesten ausgeübte Glaube ist der Glaube an die Gottheit, welche im Volksmund "der Herrschende", "der Herr" oder "der Lord" genannt wird.

Der Herrschende

Der Herrschende spiegelt die bestehende Ordnung wieder, der erhalt alter Werte und das Behüten von Wissen. Der Glaube an den Herrschenden ist von ungefähr 60% der Adligen vertreten und somit auch in ihren Ländereien unter der Bevölkerung verbreitet. Will jemand von der bestehenden Ordnung profitieren, so betet dieser zu dem Herrschenden. Die Gebete zu ihm versprechen guten Handel, Wohlstand und Macht.

Der weiße Hirsch

Ein weiterer nennenswerte Glaube ist der des weißen Hirschs. Der weiße Hirsch verkörpert die Natur und deren Heilende Kraft. Ebenso ist er der Patron aller Jäger und Tiere zugleich. Der Glaube an ihn bedeutet den Glauben an den stetigen Wandel und die Rückkehr zu seinem Ursprung. Er stellt im Endeffekt also einen Kreislauf dar und bildet somit keinen Widerspruch zu dem Glauben an den Herrschenden (Bestehende Ordnung).
Die Gebete zum weißen Hirsch bringen eine gute Ernte, Glück bei der Jagd oder die Heilung einer schweren Krankheit.

Die Maid

Jene, die vom Schicksal weniger begünstigt sind, beten zur Maid. Nur wenige wählen die Maid als ihren Patron, denn sie verspricht weder Glück noch Reichtum. Der Glauben an die Maid stellt eine sehr morbide Religion dar. Sie steht für Tod, Dunkelheit und das Ende der Ordnung.
Witwen und Waisen, die den Glauben an das Gute und die Ordnung verloren haben, richten ihre Gebete an diese mysteriöse Göttin.
Es ist nicht bekannt wie groß der Anteil der Bevölkerung ist, der an die Maid ihre Gebete richtet, denn ist offiziel im Königreich von Silbersee untersagt.

Geschichte

Bekannte Silveriten

Name Titel Kurzbeschreibung
König Friedhelm II. von Meringen König von Silbersee Regiert seit 8 Jahren über das Königreich von Silbersee
Markgräfin Theresa von Rabenstein Gattin König Friedhelms II. Von den Silveriten der "Silberne Falke" genannt