Chip

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Datei:ChipDasOrakel.png

Name: Chip
Titel/Rang: Das Orakel
Rasse: Goblin
Alter: erwachsen
Gesinnung: chaotisch-böse
Geburtsort: Stollen in den Nebellanden
Heimat: Nebellande
Zugehörigkeit: unabhängig
Status: Lebendig


Charakter

Chip ist ein tauber Goblin aus den Nebellanden und Orakel seines Stammes.
Er hat verschiedene Tätowierungen auf seinen Armen, deren Herkunft und Schrift bisher nicht geklärt werden konnte. Da diese Texte in seiner Trance stets die gleichen zu sein scheinen, müssen sie von größerer Bedeutung sein und ließ sie sich daher in Anerkennung und Ehrfurcht an seinen unbekannten Gott tätowieren.
Chip gehört mit 90cm Körpergröße zu den Riesen seines Stammes und wirkt dabei recht hager in seiner Gestalt.
Ein dickes Buch baumelt von seinem Gürtel, in dem er seine neuen Bekanntschaften und Eindrücke der Welt einträgt, denn wenn er auch für einen Goblin ein recht gutes Langzeitgedächtnis hat, ist sein Kurzzeitgedächtnis bis Weilen ungenügend. Die Tatsache, dass er neben Gebärden meist schriftlich mit seinem Gegenüber kommuniziert, hilft ihm dabei.
Darüber hinaus trägt er einen geschnitzten Holzstab bei sich, an den er verschiedene Holzplatten hängen kann, wie "ich bin taub", "ich heiße chip" oder "ich bin ein Orakel", die er durch das Drehen des Stockes jeweils vorzeigen kann.

Hintergrundgeschichte

Da er taub geboren wurde und alsbald anfing, in seinem Stall mit den anderen Kleinkindern wundersame Runen mit Federkiel und Blut von gejagten Tieren auf seinen Arm zu schreiben, ohne dabei für längere Zeit auf seine Artgenossen zu reagieren, kam bald der Verdacht auf, dass er von einer höheren Macht erwählt sein musste. Dies fiel seinen erwachsenen Artgenossen erst nach einiger Zeit auf, als sie merkten wie sich die anderen öfters in einer Runde versammelten und befürchteten, dass sie einen Aufstand gegen ihre Eltern hegten.

Da die Zeichen nicht zu deuten waren, sich aber auch von Trance zu Tranceschrieb in ihrer Form grundlegend zu unterscheiden schienen, kam es eines Tages, dass der kleine Chip auch auf goblinisch schrieb, ohne zuvor das Lesen erlernt zu haben. Der Inhalt ergab keinen Sinn, bis sich in naher Zukunft herausstellte, dass der Text die Zukunft vorausgesehen hatte.
Daraufhin sammelte man während der nächsten Raubzüge alle Bücher, die man in die Finger bekam und brachte dem kleinen Chip zunächst die Schrift derr Goblins bei. Die Tatsache, dass er nicht hören konnte, erschwerte dies zunächst ungemein, doch war er so wissbegierig und besaß für Goblins ein erstaunlich gutes Gedächtnis, dass er schon bald seine Vorsehungen selbst deuten konnte.
Da Chip nicht wusste, wer ihm diese Botschaften schickte, und der Botschafter selbst dies auch nicht zu wissen schien, kam es weiterhin vor, dass die Vorahnungen in unterschiedlichen Sprachen in Chips Geist eindrungen.
Chip brachte sich anschließend die Sprache der gemeinen Menschen bei, um anschließend mit deren Hilfe sich weitere Sprachen aneignen zu können.
Er schrieb Übersetzungen seiner eigenen Schriften und Bücher.

Ab und an ging er aus um seine Bücher an Händler zu verkaufen. Als diese aber den Goblin in Wald und Wiese erblickten, schienen diese ungemein abgeneigt von dessen Anblick.
Chip verstand dies nicht, zumal er die Schreie nicht hören konnte, doch kam der Tag, da lief ein karger Mann über den Weg, der den Goblin nicht zu fürchten schien.
Der Mann blieb bloß ruhig stehen. Seine starre Erscheinung ließ Chip nervös werden, denn eigentlich war die Nervosität in die Gesichter derer geschrieben, die ihn erblickten und nicht anders herum.
Aufgeregt streckte Chip seinen geschnitzten Wanderstab aus, an dem er einen Zettel aufgespießt hatte: "ich bin taub", und sah angespannt in das Gesicht des alten Mannes. Dieser sah zunächst interessiert, dann verwundert, dann traurig, dann wieder verwirrt. Die Mimik wechselte sich so schnell, dass sie sich erst eine Zeit zerstreut gegenseitig anblickten, bis Chip den Stock zaghaft zurückzog und Chip weitere Pergamente aus seinem Beutel zog. "ich bin Chip" und "ich verkaufe Bücher".
Der Herr las aufmerksam die Zettel und wartete weiterhin, dass der kleine Goblin fortfuhr. Als Chip realisierte, dass der Mann immer noch nicht abgeneigt schien, kramte er ein Buch aus seinem Beutel, ging auf ihn zu und überreichte den Foliant. Dieser öffnete den Deckel und begann zu lesen. Nach einiger Zeit klappte er das Buch zu, zog selbst aus seinem Mantel eine Feder und ein Glas mit pechschwarzem Blut und schrieb auf einen Zettel, dass er kein Geld habe, allerdings am Buch interessiert sei und Chip im Gegenzug in der Heilkunde unterrichten könne.
Chip wusste mit diesem Handel nicht viel anzufangen und bat den kleinen Mann daher um etwas zu Essen. Er nahm den Goblin daraufhin mit in die nächste Ortschaft und sah zu, wie dieser einige Zauber vollbrachte, um Kranke zu heilen. Mit der Entlohnung gingen Sie in ein Gasthaus, das Chip wohl nur tolerierte, weil der Unbekannte an seiner Seite auch in der Familie des Gastwirts ein Wunder vollbracht hatte. Während sie auf das Essen warteten ging die schriftliche Konversation weiter.
Der Mann, wie sich herausstellte ein Zwerg, war ein Kleriker. Er hätte nur Schlechtes über Goblins gehört und gelesen, ließe sich von Vorurteilen aber nicht beirren. Chip sah sich im Gasthaus um. Fast jeder beobachtete die Beiden aus dem Augenwinkel und sah, wie sich ihre Lippen bewegten, verstand aber nicht, was sie sagten.
Chip schrieb, dass er das Orakel seines Stammes sei. Er habe Vorahnungen auf verschiedenen Sprachen, die er teilweise deuten könne, wisse aber nicht, wer ihm diese Eingebungen schicken würde. Bis auf eine Sprache konnte er die Schriften auch zuordnen, aber nur teilweise lesen, weil er nur goblinisch und gemein könne. Der Zwerg bot Chip an, ihm zwergisch beizubringen, wenn dieser ihm im Gegenzug einige seiner Bücher überlassen würde.
Chip kam dieser Vorschlag schon eher wie ein gerechter Handel vor, und da nun das Essen gereicht wurde und deutlich besser schmeckte, als dass, was er sonst so in seinem Stamm zu beißen bekam, willigte Chip mit einem Handschlag ein.

In den kommenden Monaten brachte der Zwerg Chip seine Sprache bei und dieser überließ ihm dafür im Gegenzug Bücher, von denen der Kleriker nicht wissen musste, dass sie allesamt gestohlenes Gut waren.
Als Chip eine weitere Sprache in sein Repertoire aufgenommen hatte, ging das Studium für ihn dennoch weiter. Der Zwerg brachte ihm nun die Lehren seiner Klerik bei, falls Chip ihm im Gegenzug eine Offenbarung zusprechen könne, wie er zur Erleuchtung fände, denn im Gegensatz zu Chip kenne er zwar seinen Gott, allerdings spräche dieser nicht offen zu ihm, wie es der Unbekannte gegenüber Chip tat.
Zu dessen Bedauern brachten die Tranceschriften für den Zwerg leider keine Erkenntnis, was ihn so sehr kränkte, dass er eines Tages nicht mehr zum Treffpunkt der Beiden erschien. Dies machte wiederum Chip traurig, doch schon bald bekam er eine neue Eingebung und machte sich auf, einen Drachen zu suchen.

Tagebuch

Die Suche nach dem Drachen

Chip hatte mal wieder eine Eingebung. Als seine Trance abgeklungen war las er seinen Text. Er war diesmal auf goblinisch geschrieben und sprach von einem Drachen. Er konnte den Inhalt nicht deuten und schließ daher noch eine Nacht darüber.
Am nächsten Nachmittag kam dann ein Artgenosse seines Stammes auf ihn zu, dem er von seiner Vision erzählt hatte und riet ihm, einfach in die Welt hinaus zu gehen und nach den beschriebenen Bildern seiner Texte zu suchen.

Pen & Paper Daten

<spoiler>

Name: Chip Alter: ? Jahre -/- Geburtsort: k.A. Heimat: Lebellande
Volk: Goblin Geschlecht: Männlich -/- Beruf: Orakel Rang: k.A.
Klasse: Orakel Level: 1 -/- Gesinnung: Chaotisch-böse Sprachen: Gemein, Goblinisch, Zwergisch


Trefferpunkte: 4
Rüstung: +3


Attribute: Wert: Modifikator:
Stärke 8 -1
Geschick 17 +3
Konstitution 10 0
Intelligenz 10 0
Weisheit 17 +3
Charisma 12 +1


Fertigkeiten:
Akrobatik: -/- x Klettern: -/- Wissen (Adel und Königshäuser):
Auftreten: -/- Magischen Gegenstand benutzen: -/- Wissen (Arkanes):
x Beruf: -/- Mechanismus Ausschalten: -/- x Wissen (Baukunst):
Bluffen: -/- x Mit Tieren umgehen: -/- Wissen (Die Ebenen):
Diplomatie: -/- Motiv erkennen: -/- Wissen (Geographie):
x Einschüchtern: -/- x Reiten: -/- Wissen (Geschichte):
Entfesslungskunst: -/- Schätzen: -/- x Wissen (Gewölbekunde):
Fingerfertigkeit: -/- x Schwimmen: -/- Wissen (Lokales):
Fliegen: -/- Sprachkunde: -/- Wissen (Natur):
x Handwerk: -/- x Überlebenskunst: -/- Wissen (Religion):
Heilkunde: -/- Verkleiden: -/- Zauberkunde:
Heimlichkeit: -/- Wahrnehmung: -/-


Abgeleitete Werte:
Initiative: Reflex:
GAB: Willen:
Rüstungsklasse: 17 Zähigkeit:
KMB KMV


Waffenumgang:
Name: Angriff: Schaden: Kritisch: Bedingung:
Hundeschnitter GAB 0 1W4-1 19-20=*2
Orakelstab GAB 0 1W100 19-20=*2


Talente:
Wachsamkeit

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Zitate

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