Fuchsvolk
| Fuchsvolk | |
|---|---|
| Datei:Fuchsvolk.png | |
| Hauptstadt: | Unbekannt |
| Rassen: | Fuchsvolk |
| Sprache: | Kelp |
| Regierung: | Aristokratie |
| Staatsform: | Kastensystem |
| Herrscher: | Aktuell: |
Leben und Kultur des Fuchsvolkes
Kreislauf der Geister
Geister sind Götter. Sie erschufen und belebten das Land. Es gibt viele Geister (Tiergeister, Elementargeister...), die entweder auf einem Berg leben oder ungebunden sind. Sie helfen Wesen und leiten sie, manchmal geben sie ihnen ein Teil ihrer Kraft und greifen in ihr Schicksal ein. Der Legende nach erschufen die ersten, mächtigen Geister das Land und lebten darin für sehr lange Zeit. Irgendwann waren sie so alt, dass sie wahnsinnig wurden und Zerstörung in das Land brachten. Die jüngeren Geister setzten sich zur Wehr und bekämpften die Alten, um das Land zu retten. Durch diesen Kampf formte sich das Land um und Berge und Täler entstanden, daneben die Wüste und Steppe.
Nach langem Kampf waren die alten Geister besiegt und wurden von den jungen Geistern zu den ersten sterblichen Wesen gemacht. Die Seelen der alten Geister leben in den Körpern der Wesen weiter ohne dass diese davon wissen. Sie wird mit dem Sterben des Körpers weitergegeben. Selbst in der Templerkaste besitzen nur wenige die Seele eines alten Geistes, die deswegen den guten Geistern dienen muss, um zu sühnen und neue Kraft zu sammeln.
Wenn ein Wesen aus der Templerkaste alt und weise ist, geht es in die Berge und bekämpft mit der Hilfe der Geisterseele die Geister, die inzwischen zu alt und damit böse geworden sind. Wenn es den Kampf gewinnt, steigt die Seele des ehemaligen Geistes wieder auf und wird zu einem guten Geist. Während der böse Geist in einem sterblichen Körper geboren wird und den Kreislauf schließt. Die Geister gehen deshalb in die Körper der Tempelkinder.
Die Ungebundenen Geister
Das Fuchsvolk glaubt, dass ungebundenen Geister frei im Land leben und sich ungestört bewegen können. Sie tauchen, wie die gebundenen Geister in verschiedenen Formen auf und helfen Wanderern, Kriegern und Abenteurern. Es sind meist junge Geister mit weniger Kraft, die sich noch nicht niedergelassen haben.
Doch eigentlich sind ungebundene Geister nicht immer schwächer und es gibt auch nicht so viele, wie angenommen. Die gebundenen Geister besitzen eine feste Form, da sie auch an einen Ort gebunden sind. Doch ungebundene Geister können ihre Form ändern und werden deshalb oft für viele einzelne Geister gehalten. Jeder freie Elementargeist den die Füchse unterscheiden, ist eigentlich ein Geist: Der Chaosgeist. Auch er gibt Wesen seine Kraft, aber nicht um ihnen (wie angenommen und wie die anderen gebundenen Geister) zu helfen, sondern, um sie von den Wesen vermehren zu lassen. Wenn dieses Wesen, was seine Kraft in sich trägt stirbt, nimmt er die vermehrte Kraft zurück und wird so stetig stärker. Damit plant er, wenn er stark genug ist, den gewohnten Kreislauf der gebundenen Geister zu durchbrechen. Der Chaosgeist erscheint in den 4 Elementen, die jeweils eine eigene Persönlichkeit besitzen. Jede Persönlichkeit hat sein eigenes Ziel am Ende des Planes. Wind möchte, den Kreislauf der gebundenen brechen, damit es nicht mehr geschieht, dass böse Geister entstehen. Wasser möchte, dass alle Geister zu sterblichen Wesen werden und Erde möchte dass alle sterblich werden, außer er selbst, damit er als standfester, einziger Geist das Land führen und beschützen kann. Feuer jedoch will, dass alles zerstört wird und alles brennt, damit aus der Asche neues Leben entspringt und die ganzen unwiderruflichen Fehler bis zur Wurzel des Übeln ausgelöscht werden. Die Persönlichkeiten wechseln und versuchen möglichst viel Kraft für ihre Ziele zu sammeln. Damit ist der Chaosgeist sein eigener Kreislauf und deswegen nie böse geworden. Es gibt eine Gruppierung, die von Chaos weiß und für ihn arbeitet. Sie werden die dunkle Templerkaste genannt.
Der mächtigste ungebundene Geist ist der große Tiergeist. Er schaffte es die Grenzen des Landes hinter sich zu lassen und nahm sogar Einfluß auf fremde Kulturen, in dem er sein Anglitz zeigte und sterbliche, mächtige Kreaturen schuf. Er nahm physische Form an und vermehrte sich mit sterblichen Wesen, die halbgottartige Nachkommen bekamen.
Weitere ungebundene Geister sind die Flußgeister und die freien Geister, die sich nichts zugeschrieben haben. Es kommt vor, dass freie Geister den Platz der bösen Geister einnehmen, die gerade von guten Geistern besiegt wurden. Dann kommt es zum Kampf zwischen diesen und Naturschauspiele wie Erdbeeben, Steinschläge oder Gewitter entstehen. Ansonsten halten sich die freien Geister in den Tälern der Berge auf oder leben am Hof eines gebundenen Geistes.
Gesellschaft
Die Gesellschaft ist unterteilt in 4 Kasten. Oben stehen die Adelskaste und die Templerkaste. Der Adel verwaltet Gesetze und Land und die Templer stellen Richter und Glauben. Die Kriegerkaste sorgt für ordnung und Verteidigung und die letzte Kaste sind die Arbeiter. Man wird in jene Kasten geboren und gehört sein ganzes Leben lang dieser Kaste an.
Auch Verbindungen und Familien sind nur in dieser Kaste geduldet. Jedoch kommt es immer wieder zu Vermischungen. Aus solchen Beziehungen gehen kastenlose Kinder hervor. Diese sittliche Entgleisung kommt zwar immer wieder vor, aber sie wird meist verheimlicht oder bestraft. Kastenlose besitzen keine Rechte und gelten allgemein als Vogelfrei, weshalb sie oft als Vagabunden oder Wegelagerer ihren Unterhalt erkämpfen. Die weniger gefährliche Möglichkeit ist das Betteln in den Städten oder das eigentlich verbotene Tagelöhnen für Bauern oder Handelnmänner. Unter einflußreichen Angehörigen einer Kaste ist es üblich, dass Hochzeiten politische Hintergründe besitzen.
Jede Kaste besitzt eigene Feierlichkeiten und Traditionen. Das einzige Fest das man gemeinsam feiert ist das fest der Geister. Dies wird auf jedem Berg zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert, abhänig vom Geist des Berges. An diesem Fest trägt jeder Masken und man bemalt den Körper möglicht kunstvoll. 6 Monate nach dem Fest werden merklich, die meisten kastenlosen Kinder geboren.
Da sie Allesfresser sind, ist die Ernährung auf dem Berg kein Problem. Vom Fleisch vom Jagen, bis zu Gemüse, Sproßen und anderen angebauten Sachen, wie Reis, wir jede Mahlzeit vielfältig. Die Kinder werden bis zu einem gewissen Alter interkastisch von der Tempelkaste ausgebildet. Nach der Grundausbildung, wie Lesen, schreiben, rechnen, überleben und Kultur, werden die Kinder spezifisch in ihrer eigenen Kaste gelehrt. Als Freizeitvertreib für jedes Alter wird die Vogeljagt bevorzugt. Mit Netzen und Schleudern werden die Vögel meist für Mahlzeiten gejagt, aber gleichzeitig auch als Vergnügen.